MTV Mobile Beats 2012 – Ab in den Pott


Yippie Yippie Yeah Yippie Yeah, Krawall und Remmi Demmi! – Deichkind

Am 18.08.2012 war es soweit – endlich war der Tag von MTV Mobile Beats.

Erst einmal eine kleine Kurzbeschreibung:

2012 rief MTV das „MTV Mobile Beats Festival“ ins Leben. Es sollte im Delta Musik Park in Essen stattfinden und ein unvergleichliches Elektro-Festival werden. Nicht umsonst wurde zur Premiere Deichkind engagiert. Dieser Name sollte jedem seit „Bück Dich Hoch“ etwas sagen. Weitere bekannte Acts waren Axwell (von der Swedish House Mafia), The Bloody Beetroots (DJ-Set), Moguai, Maya Jane Coles (Producer of the Year 2011) und viele mehr. Bis abends, 22:00 Uhr, wurde draußen gefeiert und ab 22:00 Uhr ging es in mehrere Areas ins Delta.

Alleine Deichkind und Axwell waren für mich einen Festival-Besuch wert! Da ich eh ein Fan der elektronischen Szene bin, war ich sofort Feuer und Flamme, als mich ein guter Freund fragte, ob ich nicht Lust hätte mitzukommen. Ich hatte bereits im März 2012 die Gelegenheit, Deichkind live auf der Bühne im Bielefelder Ringlokschuppen zu erleben und da ich die Show einfach nur GEIL fand, musste ich mit!

Das Festival:

Anfang: 14:00 Uhr – und wann fährt der erste Zug zurück nach Bielefeld? Um 4:30 Uhr … Ja, gut … Dann feiern wir doch mal Butz 14 Stunden durch! Das war der Plan … Aber erstens kommt es anders und zweitens als man denkt …!

Um 10:45 Uhr ging es los! Wir machten uns mit dem Auto auf den Weg Richtung Bielefelder Hauptbahnhof. Achja, erst einmal eine kleine Übersicht der Mitreisenden – mitgekommen sind drei meiner besten Freunde: Lukas, Tobi und Koka (Dennis). Alle House- und Elektromusik begeistert.

Abfahrt Bielefeld Hbf – Richtung Essen, 11:27 Uhr … naja, 11:27 Uhr war geplant – nur leider hatte Lukas seine Karte im Auto vergessen! Nun mussten wir eine halbe Stunde warten. Es gab ein kleines Frühstück beim „Goldenen M“ und wir gönnten uns schon mal etwas Sonne. Zu diesem Zeitpunkt brüllte die Sonne schon! Um Punkt 12 ging es dann endlich los! Der Zug war überfüllt und die Klimaanlage lief nur noch so halb. Um ca. 13:30 Uhr hieß es dann: „Nächste Station Essen Hbf!“ Yeah! Wir sind da! Leider hatten wir uns zu früh gefreut … Der Zug hielt etwa 1 km vor unserem Ziel und es ertönte die Durchsage: „Da sich auf dem Essener Hauptbahnhof eine suizidgefährdete Person befindet, die gedroht hat, sich vor einen Zug zu werfen, darf kein Zug in den Bahnhof einfahren!“ Jetzt wurden wir ungeduldig … Das Festival begann um 14:00 Uhr … Nach etwa einer Stunde fuhren wir dann weiter. Die suizidgefährdete Person war gar nicht auf dem Bahnhof, sondern hatte von Zuhause aus angerufen und sich einen schlimmen „Scherz“ erlaubt. Kurze Zeit später wurde sie von der Polizei gefasst.

Zu Fuß ging es vom Essener Hauptbahnhof zum Delta-Gelände. Als wir ankamen, dröhnte uns schon der Bass entgegen. Die Freude stieg. Die ersten angeheiterten Besucher fuhren schon im Einkaufswagen vor dem Eingang herum … Das kann ja was werden! Nachdem wir unsere Bändchen erhalten hatten, ging es erst einmal zum Getränkewagen. Es war mittlerweile schon so heiß, dass wir erst einmal ein kühles Blondes trinken mussten ;). Es war 15:00 Uhr und Blitzkids mvt. fingen gerade mit ihrer Show an. Leider waren zu diesem Zeitpunkt noch nicht so viele Besucher da, sodass der Bereich vor der Bühne sehr leer war. Nicht gerade motivierend – daher guckten wir uns erst einmal in aller Ruhe das Delta-Gelände an: Es ist ein altes umzäuntes Industriegelände, auf dem man zum einen eine große Außenfläche (auf der die Hauptbühne stand) findet und zum anderen kann man durch einen kleinen Gang zur anderen Bühne gelangen. Hierbei ging es an einem Boxring aus Metall im Mad-Max-Style vorbei. In der Ecke stand ein Panzer und oben auf dem Zaun hing ein alter Hubschrauber. Hier wurde abends auch gefeiert! Dann erreichte man einen Garten mit kleiner Bühne, Promotion- und Getränkeständen.

Um 15:00 Uhr begann der Auftritt von Moguai. Daher ging es schnell zurück zur Mainstage. Mit der Besucherzahl vor der Mainstage ging es stark bergauf. Moguai war gut, legte souverän auf und man konnte die Show echt genießen!

Artikelbild_MTV-MB-1

DEUTSCHLAND, ALLES KLAR? – Axwell

Doch dann kam Axwell! Mit seinem Intro: Deutschland Alles klar? Er hatte Rauch- und Konfettikanonen mitgebracht. Es war der Hammer. Er ballerte uns einen um den anderen Remix der Extraklasse um die Ohren und das Publikum rastete aus. Beispiele: „In my Mind“, „Save the World“ und „Teenage Crime“!

Um 19:00 Uhr war dann Schluss. Es folgten die “The Bloddy Beetroots Dj-Set“, von denen wir leider nicht viel mitbekamen, da das nächste unglückliche Ereignis folgte. Als wir uns etwas an dem völlig überfüllten Dönerstand zu Essen holen wollten, wurde Tobias schwindelig. Er hatte sich einen Sonnenstich geholt… kaum verwunderlich bei dem Wetter – die Sonne stand stundenlang still an einem Punkt! Es klappten reihenweise die Leute weg. Daher setzten wir uns erst mal in den Schatten und Tobias bekam ein paar Becher Wasser. Um ihm noch ein bisschen Kühle zu gewähren gingen wir dann zu den Toiletten, die im Keller eines der Gebäude lagen. Dort befand sich ein Vorraum in der Aufmachung einer alten Bar. Dort war es schön kühl. Ach ja, die Toiletten waren auch etwas Besonders. Die Kabinen waren auf Emporen gebaut, sodass man hineinklettern musste.
Nach 30 Minuten in der Kälte entschieden wir uns noch die Show von Deichkind anzusehen und dann nach Hause zu fahren. Tobias ging es zwar besser, aber die Kopfschmerzen waren immer noch da.

Artikelbild_MTV-MB-2

Wollt IHR mit uns ans Limit gehen? – Deichkind

Um 20:30 Uhr war es dann soweit: DEICHKIND!!! Das Delta bebt: Über 4000 Elektro-Fans warteten auf die Eskalation:

Die Show beginnt mit einem Schattenspielintro mit Strobolichtern.
Ich kann jedem empfehlen Deichkind einmal live zu sehen. Die auf der Bühne rotierenden Säulen in Dreiecksform, die Neon-Mülltüten-Kostüme und ihre Choreographien begeistern immer wieder aufs Neue. Allein die Situation, wenn sie fragen: „Wo ist das Zeichen?“ und alle ein Dreieck mit beiden Händen bilden, ist der Wahnsinn! Deichkind ist im Moment zu Recht DIE Partyband!

Die Shows sind einfach „LEIDER GEIL“. Außergewöhnlich, wenn sie mit einem riesigen Fass zu dem Lied „Roll das Fass rein“ durch die Menschenmenge fahren. Die Besucher mit Wasser und Federn teeren und federn, Schlauchboot fahren, auf Hüpfburgen herum hüpfen oder das riesige Fass zu dem Lied „Signale“ die Bühne heraufziehen und mitten im Lied das Lied „The Power of Love“ von Frankie goes Hollywood spielen. Am Ende fragen Sie noch drei Mal: „Wollt Ihr mit uns ans Limit gehen?“ und beenden ihre Show mit eben diesem Lied und „Remmidemmi“. Es war der Hammer! Selbst Tobi konnte trotz Kopfschmerzen nicht ruhig dastehen.

Zudem zeigten sie wiedereinmal ihr politisches Engagement. Mitten im Konzert schwenkten sie eine bunte Fahne mit dem Schriftzug „Pussy Riot“ und wiesen somit auf die zu Unrecht inhaftierte rebellische Punk-Band hin, welche in einer russischen Kirche gegen Putin demonstriert hatten und nun zwei Jahre ins Straflager müssen.

Es war 10 Uhr und es war Zeit zu gehen. Halb 11 Abfahrt gen Heimat. Um halb 2 waren wir dann endlich zu Hause – kaputt, aber mit dem Plan noch einmal ins Delta zu fahren und dort einmal richtig feiern zu gehen!

 

Fazit: Gelungenes Festival mit starkem Axwell und überragender Deichkind-Show!

 

  • 10. September 2012
  • 0
Felix Fischer-Reinke
Über uns

Felix Fischer-Reinke war von 2012 bis 2014 Auszubildender zum Veranstaltungskaufmann, anschließend hat er seine Weiterbildung zum Veranstaltungsfachwirt abgeschlossen. Heute ist er Live Marketing Manager bei der TMC GmbH.

WEITERE BEITRÄGE

Hallo Trainee Blog!
3. November 2017
Webanalytics & Big Data – eine Bombe mit viel Potenzial
10. Oktober 2017
Libori-Bummel 2017
27. August 2017
Was bisher geschah …
6. Juli 2017
Rückblick: Meine Ausbildung bei der TMC
29. Juni 2017
TMC-Konferenzraum erstrahlt in neuem Glanz
7. Juni 2017
Mitarbeiter-Interview: Was macht eigentlich ein Junior Marketing Manager?
21. April 2017
Was Influencer Marketing und Video-Inhalte für das Jahr 2017 bedeuten
13. April 2017
Marius Kiskemper stellt sich vor
29. März 2017

Hinterlasse einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Pflichtfelder sind mit * markiert.

*