Snowboarden bei über 30°C Außentemperatur


Letztes Wochenende war ich mit fünf Freunden – Kira, Juan, Tobias, Dennis und Lukas – im „alpincenter“ in Bottrop.

Das „alpincenter“ Bottrop:

Das „alpincenter“ ist mit 640 Metern die längste Skihalle der Welt. Zudem ist sie die Einzige, die eine Kurve in ihrem Verlauf hat. Die Skihalle bietet einen Übungshang, eine Abfahrt mit bis zu 24 Prozent Gefälle und einen „Funpark“. Zudem gibt es eine eigene Ski- und Snowboardschule, welche rund 100 Ski- und Snowboardlehrer beschäftigt. Abends kann man dann noch in die Almhütte „Hasenstall“ und die Alpen-Diskothek „Großglockner Alm“ zum Après-Ski gehen. Abseits der Piste befindet sich auf dem Gelände eine 800 m² große Paintball-Anlage und der einzige Indoor-Skydiving-Tunnel Deutschlands. Im Sommer wurde ein Outdoor-Park eröffnet, der aus einer 1.000 m langen Rodelbahn sowie einem Hochseilgarten besteht. Des Weiteren gibt es einen Biergarten, welcher der höchste Biergarten des Ruhrgebiets ist.

Snowboarden mal  etwas anders

Am Sonntag, den 09. September sollte es frühmorgens Richtung Bottrop gehen. Ja, ich kann mir vorstellen, dass es komisch klingt im Sommer snowboarden zu gehen, aber wir haben alle 1-2 Wochen vorher unsere neuen Boards bekommen und waren dementsprechend heiß darauf diese zu testen.

Aber vorab mussten die Boards natürlich gewachst werden: Man kann Snowboards auf zwei verschiedene Weisen wachsen – mit Flüssig- oder Heißwachs. Der Unterschied liegt darin, wie im Namen schon angedeutet, dass das Flüssigwachs flüssig aus einer Tube aufgetragen wird und das Heißwachs erst mal erhitzt werden muss. Flüssigwachs geht schneller, das Heißwachs zieht dagegen viel besser in das Holz ein und passt sich besser an – daher wurde mit Heißwachs gewachst. Dies machten wir am Dentalabor von Lukas und Tobias Vater. Das Dentallabor hatte genau an dem Samstag vor dem Snowboard-Trip sein 15-jähriges Jubiläum gefeiert. Da der Bierwagen noch stand, bot sich dort das Wachsen natürlich selbstredend an 😉 Zuerst werden die Kanten des Boards – falls erforderlich – geschliffen, dann wird das Board mit einem Föhn erhitzt, um die Poren des Holzes zu öffnen. Anschließend wird das Wachs mit einem Bügeleisen auf das Board getropft und anschließend gut verteilt. Dann lässt man das Wachs trocknen. Zuletzt wird das Wachs gleichmäßig abgeschabt. Nach drei Stunden waren drei Boards geschafft und wir saßen noch gemütlich bei ein, zwei Bierchen zusammen.

Am nächsten Tag ging es um 08:00 Uhr für Lukas, Tobias, Dennis und mich los Richtung Bottrop – Kira und Juan kamen direkt aus Dortmund. Die Fahrt dauerte knapp 1½ Stunden und hätte eigentlich, aufgrund der ganzen Faxen, gefilmt werden müssen. Gegen 08:30 Uhr standen wir endlich vor der Skihalle. Wir zogen unsere Snowboardsachen an und gingen in die Halle. Ein All-inclusive-Ticket von 09:30 Uhr bis 14:00 Uhr kostet 25 Euro und  enthält: Eintritt, Lift, Materialverleih (Ski/Snowboard, Schuhe + Stöcke), Essen vom Buffet, unbegrenzt Softdrinks, Säfte und Heißgetränke + 3 alkoholische Getränke (Bier + Wein). Für Jugendliche kostet es etwas weniger.

Und ab ging es auf die Piste. Außer Dennis und Kira konnten alle mehr oder weniger fahren. Beide übten am Anfängerhügel – der Rest knallte die Piste runter und nahm den Kicker und Teile des Funparks mit. Es machte echt Spaß! Leider dauert so eine Abfahrt nur etwa 1 Minuten und die Beförderung nach oben wiederum an die 8-10 Minuten. Außerdem dröhnte die ganze Zeit Schlagermusik aus den Boxen, was mich dazu veranlasste meine Kopfhörer herauszuholen und meine Fahrt erst einmal gepflegt mit Fritz Kalkbrenner und Oliver Koletzki zu begleiten. Zwischendurch gingen wir auf die Terrasse, holten uns ein Radler, rauchten eine Zigarette und genossen die Sonne. Der Temperaturunterschied war immens: In der Halle waren es unter 0°C und draußen an die 30°C!

Für Anfänger ist die Skihalle perfekt, um erst einmal die ersten Versuche zu starten. Als Fortgeschrittener wird es nach einiger Zeit langweilig, zumal der Funpark auch nicht gerade spektakulär ist. Um 14:00 Uhr haben wir noch schnell etwas gegessen und danach ging es ab nach Hause. Dort wurde erst einmal noch gegrillt und dann lagen wir alle völlig K. O. auf meinem Sofa. In den nächsten Tagen kam mich der altbekannte Muskelkater besuchen und meine Hüfte schmerzte aufgrund eines Sturzes nach einem Sprung – auaaaaaaa …

Fazit

Es war ein schöner Tag. Wir hatten alle Spaß und nun kann der Snowboardurlaub, welcher über Silvester geplant ist, endlich kommen!

  • 14. September 2012
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Felix Fischer-Reinke
Über uns

Felix Fischer-Reinke war von 2012 bis 2014 Auszubildender zum Veranstaltungskaufmann, anschließend hat er seine Weiterbildung zum Veranstaltungsfachwirt abgeschlossen. Heute ist er Live Marketing Manager bei der TMC GmbH.

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